Häufig gestellte Fragen

Der Luftraum, den wir RC-Piloten befliegen ist zwar meist leer, doch nicht rechtsfrei!
 

Allgemein gilt:

Sämtliche Rechte an Bild- Ton- und Filmaufzeichnung müssen nicht nur beim Abbilden von Personen, sondern auch von Objekten, wie Gebäude, Denkmäler, Kunstbauten, historische Bauten, private und öffentliche Anwesen beachtet werden.

Der Schutz der Anonymität und Privatsphäre liegt mir besonders am Herzen und steht an erster Stelle. Erkennbare Ablichtungen sind für mich und meine Sportkollegen ein Tabu. Hier geht es darum, Film- und RCsport Hobby miteinander zu verbinden und nicht darum, ein Spionageunternehmen zu führen.

Unfallschutz:

Die hier eingesetzten Flugmodelle gelten im Luftverkehrsrecht nicht als untergeordnetes Flugmodell, sondern als Luftfahrzeug. Dies hat zur Folge, dass für das führen eine Halterhaftpflicht-Versicherungspflicht und die Kenntnis des Luftverkehrsrechts (wie beim KFZ die Straßenverkehrsordnung) gefordert wird.

Folgen:

Sämtliche rechtliche Verstöße im Luftraum sind damit auch keine Ordnugswidrigkeiten mehr, sondern werden neben zivilrechtlichen Folgen zusätzlich auch im Straftat verfolgt. (z.B. Überwachter Luftraum, Abstandsregelungen, Schutz- und Schongebiete, Sondernutzung des Luftraumes BNL etc.)
Entsprechende Anträge und Aufstiegsgenehmigungen können bei den entsprechend zuständigen Behörden angefragt werden und werden gegen Gebühr erteilt.



Fragen und Antworten:

Wie lange fliegt ein Copter mit einer Akkuladung?

Mit maximaler Nutzlast ca 3Min. Ohne Nutzlast bis 45 Min.

3 Minuten sind aber kurz!

Es kommt darauf an: Beim Einsatz einer 3kg-TV-Kamera werden nur Einzelszenen bis max 5 Sekunden benötigt. Der gesamte Film ergibt sich aus dem Zusammenschnitt hunderter Einzelszenen. Keine Szene wird an der gleichen Stelle gedreht. Wenn also an einem Set 4 Szenen entstehen, wird der Drehort mit halbvollen Akkus wieder verlassen. Dann Sind 3 Minuten eine Ganze Menge.

Wie lange ist die maximale Einsatzzeit am Tag?

Unbegrenzt! Ich habe je nach Einsatz, entsprechend viele Akkus dabei und kann vor Ort mit einem achtfachen Schnellladegerät am KFZ nachladen.

Kann man mit so einer Drohne nur Fotografieren?

Nicht nur! Hauptsächlich nutze ich meine Kopter zu Filmarbeiten und technische Anwendungen mit dem Schwerpunkt thermografischer Untersuchungen (z.B. an PV-Anlagen, Dachflächen Isolierungen und industrielle Rohrleitungen von Fabriken), geologische und archäologische Aufgaben mit Thermografie und 3D-Reconstruction.

Was kostet so ein Kopter?

Kann man so nicht sagen, da ich für die verschiedenen Aufgaben speziell dafür vorgesehene Geräte nutze. Eine eierlegende Wollmilchsau, wie sie auf dem Markt angeboten werden, gibt es nicht, wenn man am Ende Qualität liefern möchte.

Durchnittlicher Kopterpreis: ca. 4.000 - 12.000 Euro incl. Steuerung
ThermaCam: 9.900 - 17.000 Euro
Telemetriebodenstation und Livebildübertragung: ca 1.800 Euro
TV Kamera: 1500 - 25.500 Euro
Standart Zubehör: Tüte Gummibärchen 1,49Euro, 1 Satz Akkus 140 Euro, Ladegerät 90-400 Euro, Becher Kaffee weiss m Zucker ca 45 Cent  etc.

Weshalb verwende ich meist keine Carbon Propeller? Das sieht doch nicht professionell aus!

Richtig! Ist aber genau das richtige in meinem Fall. Dafür gibt es zwei Hauptgründe aus meiner langjährigen Erfahrung.

1. Technischer Grund: nach einer Vielzahl an Sensoren steht am Ende der Erfassungssensor des mitgenommenen Geräts. Carbon federt, die durch die ständig vorhandenen Strömungabrisse der Propellerflächen, entstehende Vibrationen nicht ab, sondern leitet sie direkt auf den Rahmen weiter. Für Kunstflug im harten und präzisen 3D oder Heavy Lift Aufgaben sind Carbonis natürlich Pflicht.

2. Die Sicherheit: Es blieb in den vielen Jahren nicht aus, dass ich die Auswirkung der Propeller am eigenen Leib ausprobieren musste. Ergebnis war, dass Plastikpropeller unschöne und schmerzhafte Verletzungen an der Haut verursachen. Carbonpropeller dagegen DURCHNITTlich tiefer und schlimmer Verletzten. In meinem Fall, fern ab bei Naturaufnahmen, spürte ich zunächst nur eine leichte Berührung eines Carbonpropellers am Unterarm aber keinen Schmerz also nichts passiert, oder? Die Folge waren ca 5 tiefe, rasierklingenfeine Schnitte, welche Haut, Muskeln und letztendlich meine Ellenarterie sauber durchtrennten. Nach ca 10 Sekunden pumpte es dann los, die entstandene Sauerei beschreibe ich lieber nicht. Final hatte mich dann ein großer Kabelbinder um den Oberarm vor dem verbluten gerettet. Mein Auto mit Handy stand einen halben Kilometer entfernt an einem Forstweg. Schmerzen hatte ich dann erst, als nach der Notaufnahme die lokale Betäubung nachließ. Wer mit dem Gedanken spielt mit seinem Leben ab zu schliessen, ist dies wohl eine schmerzfreie alternative.


Nicht auszudenken, wenn ein mit Carbonpropeller bewaffneter Kopter in eine Menschenmenge kracht. Bei einem technischen Defekt kann so ein Kopter gerne mal einen Kilometer davon fliegen. Da hilft auch die gesetzliche Einschränkung nichts, nicht ÜBER Menschenansammlungen hinweg fliegen zu dürfen.
Fazit: Carbonpropeller = Waffe = Verboten!

Was kostet denn so ein Drohneneinsatz?

Wenn man überlegt, welches Kapital am Himmel hängt und etwa einmal im Jahr geerdet wird, nicht viel. Ja nach Einsatzzweck sind 200 - 500 Euro/Std. noch lange nicht ausreichend, um das Inventar nach Zerstörung wieder herzustellen. Eine Versicherung in diesem Sektor ist momentan noch nicht möglich.

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